12 Meta-Skills zur Menschen- und Unternehmensführung (Teil 4)

ANDEREN EIN STÜCK VORAUS
Das intelligente Dutzend

(7)     HUMOR- EIN WENIG BLÖDELN

a)     Humor hebt die Laune und erfrischt den Geist. Sie müssen nicht den Hofnarren mimen, doch sorgen Sie für gute Laune und sind Sie nicht so bierernst. Betrachten Sie die Dinge des Lebens und Ihren Managerjob einmal andersrum, aus einer völlig anderen Perspektive. Stellen Sie Aufgaben- und ihre Problemlösungsprozesse einmal auf den Kopf. Wie würde ein Komiker Ihre Aufgabe, Ihr Problem angehen?

b)     Suchen Sie bei Problemlösungen nach Ideen oder Vorstellungen, die bizarr, ungewöhnlich, schockierend, abwegig, grotesk, tiefsinnig oder komisch sind. Behalten Sie einige davon in Ihrem Kopf und ziehen Sie diese wieder hervor, wann immer Sie sie benötigen. Identifizieren Sie sich persönlich als Teil Ihres Problems, Ihrer Aufgabe. Zum Beispiel eine Vertragsunterzeichnung: Stellen Sie sich vor, Sie sind der Vertrag, der in Kürze zur Unterschrift ansteht. Sie sind das Papier, auf dem alles geschrieben steht. Sie sind das Geschriebene, und jede Vertragsklausel ist ein Teil von Ihnen. Ja, es klingt verrückt, aber es ist ein hoch kreativer Akt. Vielleicht entdecken Sie ja noch Klauseln, die einer Nachbearbeitung bedürfen.

c)     Wenn Sie unter Druck stehen, wenn Sie die Dinge zu ernst nehmen oder geistig steckengeblieben sind, gönnen Sie sich eine Pause. Schalten Sie ab. Tun Sie einmal gar nichts. Oder gehen Sie auf Youtube, und schauen Sie sich ein paar Auftritte von Dieter Nuhr an. Sie glauben gar nicht, wie er Sie inspirieren kann.


a)     Achten Sie auf das, was Sie sich einprägen wollen. Versuchen Sie nicht, alles im Gedächtnis zu behalten. Bestimmen Sie das, was Sie sich unbedingt merken wollen und müssen und blenden alles andere aus.

b)     Setzen Sie alles, an das Sie sich erinnern wollen, in einen geistigen Zusammenhang.

c)     Zeichnen Sie das Problem auf. Vergleichen sie es mit anderen Problemen. Denken Sie in verschiedene Richtungen. Versuchen Sie geschickt im Nebel zu jonglieren.


(9)     ANALYSE UND SYNTHESE

a)     Wie ordnen Sie Ihre Erfahrungen in die Prozesse ein?  Welche Rolle spielen diese dabei? Nach welchen Kriterien bewerten Sie Ihre Beobachtungen?

b)     Nach welchen Mustern ordnen Sie gewöhnlich Ihre Welt? Sind es immer die gleichen? Waren sie immer erfolgreich? Schalten Sie auf unterschiedliche Standpunkte um. Versetzen Sie sich in die Lage anderer Menschen? Wie wäre es, die Dinge mit dessen Augen zu sehen?

c)     Nutzen Sie, wenn möglich, zur Analyse und Synthese wissenschaftliche Methoden. Glauben Sie jedoch nicht alles ungesehen. Überprüfen Sie jede Behauptung und jedes Postulat, und  passen Sie ggf. Ihre Meinung an die neu gefundenen Erkenntnisse an.

FORTSETZUNG FOLGT