Meditierende Manager - Eine kleine Übung für den persönlichen Einstieg

Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl oder Hocker. Strecken und recken Sie sich. Spannen Sie einige Sekunden sämtliche Muskeln fest an. Dann lassen Sie alle Muskeln los und spüren die Entspannung. Wiederholen Sie dieses dreimal. Halten Sie Ihre Wirbelsäule natürlich gerade, so dass Sie in den Bauch, bei gelockertem Gürtel, frei ein- und ausatmen können. Legen Sie Ihre Hände so auf den Schoß, wie es Ihnen angenehm ist. Schließen Sie Ihre Augen. Beobachten Sie Ihren Atem, wie er kommt und geht. Nur den Atem beobachten, sonst nichts.

Beim Einatmen wölbt sich der Bauch und beim Ausatmen geht er wieder nach innen zurück. Nicht den Atem forcieren, ihn nur beobachten. Er kommt und geht ganz automatisch von selbst. Tauchen Gedanken auf, sagen Sie sich innerlich: „Hallo Gedanke“ und gehen Sie wieder in den gegenwärtigen Augenblick Ihrer Atembeobachtung zurück. Machen Sie 5-15 Minuten so weiter.

Kehren Sie bei jedem Gedanken und bei jeder Ablenkung (Geräusche, Düfte, Laute oder Körperempfindungen) die auftaucht,  immer wieder zurück zur Beobachtung Ihres Atems. Nach einigem Üben werden Sie bemerken, dass die Gedanken und Ablenkungen immer weniger werden. Ihr  Geist  wird „leer“ und kann so mühelos auf den Gehirnwellen surfen. Anschließend recken und strecken Sie sich, öffnen Ihre Augen, spüren nach und setzen Ihr Tageswerk fort. Nehmen Sie nach jeder Sitzung und in den Intervallen dazwischen wahr, was sich in Ihnen verändert.

Diese kleine Achtsamkeitsübung können Sie überall  in Ihrem Job- und Lebensalltag integrieren. Auch wenn es jeweils nur fünf Minuten sind. Tun Sie es einfach.
   
MPH, September 2016